Plattenbörse in Graça. The White Album mit Seriennummer. Einmal anfassen muss reichen.
Manchmal haben alle dieselbe Idee.
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Als ich 50 wurde, fand ich das alt und bemerkenswert und fuhr mit meinen Freunden stundenlang durch Bremen.
20 Jahre später sitze ich bemerkenswert glücklich mit Ursula in Lissabon.
Erschöpft, aber bleibende Eindrücke. Durch die Kunst des 20.Jahrhunderts.
MAC - Museu de Arte Contemporânea.Was die Wolken können, kann ich auch.
Selbst unser Kioskmann von gegenüber trägt warme Watte und Kapuze. Feels like home.
Statt einer bunten Aida liegt hier die italienische Marine. Passt zum Wetter.
„As far back as I can remember, I always wanted to be a gangster.“ Mafiaflair auf dem Zebrastreifen.
Sandig in der Praia do Galapinhos
Urban in Setúbal
Antonio aus Kolumbien und der portugiesische Straßenmusikant. Entspannte Gespräche am Hafenkiosk von Sines.
But each day when she walks to the sea
She looks straight ahead not at him
And when she passes he smiles,
but she doesn’t see
no, she just doesn’t see…
Der südwestlichste Punkt Europas und die letzte Bratwurst vor Amerika. Mit
eigener Website und heute im Dauerregen. Wir bleiben trocken
und wurstfrei im Auto.
Während wir mühsam und gut gelaunt auf den Klippen wandern, fliegt er locker vorbei. Weil er‘s kann.
So früh war ich noch nie. Und gleich zweimal.
Ende der Aussicht.
Erster Abend in Lagos, und der Restaurant-Tipp aus dem Netz führt uns direkt zum Seeteufel-Topf. Grandios. Topf und Kellner.
Der wärmste Tag des Jahres. Am Strand von Cascais. Schon fast unser 2.Zuhause.
Das Geld sitzt locker beim angelsächsischen angeheiterten Mädchenpensionat. Schein um Schein wandert in den Musikerhut - bis der Akku leer ist. Beim Keyboard und beim Kreischen.
Lachen wir drüber. Joggen am Tejo.
Wellenradeln am Atlantik
Sommer ist zurück. Und sie noch da. Lucky me.
Wenn Finger nageln.
Kompass verloren und Atomschlag verhindert? Wie passt das denn zusammen? Alles nicht so einfach wie populistisch, lieber Spiegel.
Im Kassengedränge passierts. Ursulas Handy wird aus dem Rucksack gestohlen und verschwindet für immer in den dunklen Gassen Lissabons. Viel Arbeit beim Datensichern für uns und Hilfsbereitschaft vom
netten Polizisten im Revier.
"Faber" kommt aus Herdecke bei Hagen. Jeder, der das Ruhrgebiet verlassen hat, kennt wohl dieses Gefühl, nach Hause zu kommen in die Heimat der herzlichen Schlagfertigkeit, der besonderen Schönheit
der Reviertristesse und des Grundrauschens von Melancholie, Menschlichkeit und schwarzem Humor.
Keine Kamera, kein handy - nur Papier und Stift. Alte Schule im Barrio Alto. Good job.
Eine sehr traurige Nachricht. Hartwig Struckmeyer ist gegangen. Er hat mein berufliches Leben geprägt wie kein anderer. Ohne ihn wäre ich nie im Medienbereich gelandet, er war Vorbild, Förderer
undväterlicher Freund in meinen ersten Berufsjahren. Nur einmal hatte er Unrecht. „Sie sind ein Künstler, Herr Heitkötter!“ War ich nie. Aber du warst ein Künstler, lieber Hartwig! Als
Kreativer, Mensch, Menschenbegleiter, Freund, Vordenker und Förderer zahlreicher Menschen in der Bremischen Bildung und Kulturszene. In großer Dankbarkeit und herzlicher Erinnerung.
Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir, sagte der Dalai Lama eines Tages.
Einsatzbesprechung in der Alfama. Heute wird es wieder eng.
Klare Linien am Linien-Terminal. Keine Kreuzfahrer in town heute.
Ein bisschen Fado heute. Aber nur zwischendurch.
Pasteis de Nata und Bacalhau sind in Lissabon Grundnahrung. Obwohl ich beiden aus dem Wege gehe, neigt die Hüfte goldig sich. Vielleicht der Wein..